Die neue Preisliste in den USA

Samsung hat am 1. Oktober 2026, sechs Monate nach dem Marktstart, den US-Preis der meisten Galaxy-S26-Modelle um 100 Dollar angehoben, beim Galaxy S26 Ultra mit 1 TB um 200 Dollar. Laut 9to5Google, Digital Trends und The Verge stehen die neuen Preise bereits auf Samsung.com.

ModellStartpreisNeuer Preis
Galaxy S26 256GB.899 Dollar.999 Dollar
Galaxy S26 512GB1.099 Dollar1.199 Dollar
Galaxy S26+ 256GB1.099 Dollar1.199 Dollar
Galaxy S26+ 512GB1.299 Dollar1.399 Dollar
Galaxy S26 Ultra 256GB1.299 Dollar1.399 Dollar
Galaxy S26 Ultra 512GB1.499 Dollar1.599 Dollar
Galaxy S26 Ultra 1TB1.799 Dollar1.999 Dollar

Das Basismodell Galaxy S26 kostet damit 200 Dollar mehr als das Galaxy S25, denn Samsung hatte schon zum Start 100 Dollar aufgeschlagen, was laut The Verge teils mit den RAM-Preisen begründet wurde. Android Police weist darauf hin, dass das Ultra mit 1.399 Dollar nun mehr kostet als das iPhone 18 Pro Max, das bei 1.299 Dollar beginnt.

Der Handel zog am selben Tag noch nicht nach. 9to5Google meldet, dass Amazon und Best Buy ihre Preise noch nicht angepasst hatten, und Android Police schreibt, dass die Geräte dort weiterhin zum alten Preis zu haben sind.

Samsung nennt keinen Grund, der Speichermarkt schon

Samsung hat die Erhöhung nicht begründet, und How-To Geek hat nach eigenen Angaben um eine Stellungnahme gebeten. Alle Medien, die darüber berichten, nennen dieselbe Ursache: die Preise für RAM und Flash-Speicher, die der KI-Bedarf der Rechenzentren nach oben treibt.

Digital Trends berichtet, Samsung habe in der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal gesagt, die Nachfrage eile dem Speicherangebot weiter voraus, und erwarte eine Verschärfung 2027, womöglich bis 2028. Dieselben Kosten, die Samsungs Chipgewinne heben, belasten die Smartphone-Sparte, wie das Unternehmen selbst eingeräumt hat.

Samsung steht damit nicht allein. How-To Geek zufolge hat Apple Wochen zuvor die Preise im gesamten Sortiment angehoben, auch beim iPhone 18 Pro und beim ein Jahr alten iPhone 17, und die Pixel-11-Reihe kostet mehr als ihr Vorgänger. Zitiert wird auch TrendForce, das erst 2028 mit Entlastung rechnet.

Was sich nicht bewegt hat und was wir nicht wissen

Das Galaxy S26 FE bleibt bei 699 Dollar, das Galaxy Z Fold 8 und die übrigen Foldables sind unverändert, und laut How-To Geek blieben auch die A-Serie und die Galaxy Tabs stabil. 9to5Google erinnert daran, dass Samsung das FE zum Start im August schon um 50 Dollar über den Vorgänger gehoben hatte.

Die Erhöhung betrifft nicht nur die USA. Android Police berichtet, dass Samsung den Preis des Flaggschiffs auch in Südkorea anhebt und die S26-Familie zuletzt in Indien verteuert hat, und MobileSyrup meldete am selben Tag neue Preise für Kanada.

Keiner der gesichteten Berichte nennt einen Euro- oder Pfundpreis, ob Europa und Großbritannien folgen, ist also nicht belegt. Prüfen Sie die Liste Ihres eigenen Lieferanten, statt die US-Entwicklung einfach zu übertragen.

Was Einkäufer von Geräteflotten diese Woche tun sollten

Rechnen Sie die Änderung pro Gerät, bevor Sie sie pro Bestellung rechnen. Bei 100 Ultra-Geräten mit 256 GB kostet der Aufschlag von 100 Dollar vor Steuern 10.000 Dollar mehr, beim 1-TB-Modell kommen 200 Dollar je Gerät hinzu.

Fragen Sie Ihren Händler, ob Angebote zum alten Preis gelten und wie lange, denn der Handel hatte am 1. Oktober noch nicht umgestellt. Ein schriftliches Gültigkeitsdatum macht aus einem Angebot einen Schutz.

Prüfen Sie dann, ob es überhaupt ein Flaggschiff sein muss. FE und A-Serie liegen nun weiter unter der Flaggschiff-Linie, und eine Speicherknappheit, die nach Einschätzung von Analysten bis 2028 anhalten kann, spricht dafür, höhere Gerätekosten in jeden Erneuerungszyklus einzuplanen, statt sie als Einmalfall zu behandeln.

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