Die Termine in einer Tabelle

Microsofts Lifecycle-Seiten nennen drei Enden in den nächsten 30 Tagen. Die Seiten geben ihre Zeiten in Pacific Time an, prüfen Sie den genauen Zeitpunkt also gegen Ihre eigene Zeitzone.

ProduktEditionLetzter SupportWas danach kommt
Windows 11 24H2Home, Pro14. Oktober 202625H2 bis 13. Oktober 2027, 26H2 bis 10. Oktober 2028
Windows Server 2022alle EditionenMainstream-Support endet 14. Oktober 2026erweiterter Support bis 15. Oktober 2031
Windows 11 23H2Enterprise, Education11. November 202624H2 bis 13. Oktober 2027, 26H2 bis 9. Oktober 2029

BleepingComputer, das am Montag, dem 12. Oktober, schrieb, ordnet das Ende für Windows Server 2022 und für 24H2 Home und Pro derselben Woche zu, der Woche des 14. Oktober auf den Lifecycle-Seiten.

Was am 14. Oktober tatsächlich endet

Bei Windows Server 2022 wechselt der Support vom Mainstream- in den erweiterten Support. Nach Microsofts Fixed Lifecycle Policy umfasst der Mainstream-Support Sicherheitsupdates, Nicht-Sicherheitsupdates und Anträge auf Designänderungen. Der erweiterte Support liefert Sicherheitsupdates ohne Zusatzkosten weiter, streicht aber Nicht-Sicherheitsupdates und Designänderungen, und Microsoft nimmt keine Anfragen zu Gewährleistungssupport oder neuen Funktionen mehr an.

Bei Windows 11 24H2 Home und Pro ist der Einschnitt härter. BleepingComputer berichtet, diese Editionen erhielten diese Woche keine Updates mehr, ein Kleinbetrieb mit Pro-Laptops auf 24H2 hat also Tage, nicht Monate, um auf 25H2 oder 26H2 zu wechseln.

Warum der November die Flotten erwischt

Windows 11 23H2 Enterprise, Education und IoT Enterprise erhalten ihr letztes Sicherheitsupdate im November 2026, sagt Microsoft, einen Monat entfernt und damit weit genug, um es zu vergessen. Microsoft empfiehlt, berechtigte Geräte auf 26H2 zu heben.

26H2 wurde im September als Enablement-Paket allgemein verfügbar und wird gestaffelt an berechtigte Geräte verteilt. Nutzer können unter Einstellungen, Windows Update manuell danach suchen. BleepingComputer ergänzt, Microsoft habe gewarnt, dass Geräte mit nicht unterstützten Windows-Versionen nach der Zertifikatsrotation von Windows Update im nächsten Jahr keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, behandeln Sie eine ausgemusterte Version also als ungepatcht, nicht als vorübergehend im Rückstand.

Drei Fragen für diese Woche

Fragen Sie bei jedem Rechner und Server drei Dinge: welche Version läuft, welche Edition es ist und wer die Updates einspielt. Die ersten beiden ergeben sich aus einem Einstellungsbildschirm oder einem Inventarexport, und die dritte entscheidet, ob vor dem Termin überhaupt etwas geschieht.

Bei den Home- und Pro-Laptops mit 24H2 und der Enterprise-Flotte mit 23H2 bedeutet ein verpasster Termin, dass die Geräte keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Bei Server 2022 laufen die Sicherheitsfixes bis 2031 weiter, aber Nicht-Sicherheitsupdates und die Mainstream-Supportleistungen enden. Beginnen Sie mit den 24H2-Laptops, dann den Server-2022-Hosts, dann der 23H2-Enterprise-Flotte.